Über Mich
Über Mich

Als Kind wollte ich immer „Indianer“ sein. Keine Indianerin, sondern Indianer (Ich verwende im tiefen Respekt für die Vielfalt indigener Völker das Wort Indianer weil es meiner Kindheit entspringt.) Wild, frei, in tiefer Verbindung zur Natur, zur Pflanzenwelt. Dann kam noch das Interesse an altem Wissen über Heilung dazu, Wissen das nicht in Büchern steht, sondern nur durch Erleben erfahrbar wird. Ich spürte damals schon, dass es mehr gibt als das, was man sieht, und dass jedes Wesen seinen eigenen inneren Weg hat, der oft erst gefunden werden will.
Später am Übergang vom Kind zur Jugendlichen wurde Judo mein Zuhause. Ich durfte endlich kämpfen, lernen wie ich Energie umleiten und für meine Absicht (meinen Wurf) nutzen kann, anstatt mich mit Kraft dagegen zu stellen. Ich lernte körperlich und innerlich gleichzeitig. Ich wurde deutsche Meisterin, trainierte diszipliniert, zielstrebig. Lernte zu gewinnen und zu verlieren.
Mit 19 kam ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben. Ich wurde Mutter. Und plötzlich stand ich zwischen 3 Wegen. Dem Sport, der Familie und der Frage welchen Beruf ich wählen sollte. Ich entschied mich für Familie und für das Psychologiestudium. Und heute weiß ich es war keine Entscheidung gegen „das Judo“, sondern eine Möglichkeit all diese Seiten die so fest zu mir gehören zu verbinden.
Heute arbeite ich als Psychotherapeutin mit Menschen, die sich selbst in ihrer Tiefe, in ihrem Wesen finden wollen. Viele gehen durch tiefe Krisen, Identitätsfragen oder haben traumatisches erlebt. Ich begleite Menschen, die sich häufig so erleben, nicht „ins System“ zu passen – die ihre innere Wahrheit spüren, die gehört und gelebt werden will.
Berufliche Qualifikation:
- Studium der Psychologie in Freiburg/ Diplom 1994
- Ausbildung als Verhaltenstherapeutin/ Approbation als Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin 1999
- Klinische Tätigkeiten als Psychologin und Psychotherapeutin in verschiedenen Gebieten u.a. chronisch körperliche Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen, Sterbebegleitung von Kindern und Jugendlichen und Unterstützung der Familien, komplexe Traumafolgeerkrankungen, Gender-Themen.
- Weiterbildungen im Bereich Trauma und Dissoziative Störungen, Basis- und Aufbautraining EMDR, diverse Weiterbildungen im Bereich Hypnotherapie, systemische Therapie, 3 jährige Ausbildung in Psychodynamischer Körper- und Energiearbeit
- Seit 2010 Dozentin und Supervisorin beim FAKIP (Freiburger Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie).
- Ich schöpfe aus einer reichen beruflichen Erfahrung durch langjährige Tätigkeiten zum einen im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg von 1997–2007. Danach war ich von 2008 bis 2021 als Psychotherapeutin und Leitende Psychologin in der Klinik Haus Vogt (Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie und ‑psychosomatik).
Seit 2021 in eigener Praxis in Merzhausen mit Schwerpunkten unter anderem Trans-Identitätsthemen bei Jugendlichen, junge Erwachsenen, Traumatisierung von Mädchen und Frauen.